Massage

Eine regelmässige Massage zeigt nachhaltige Wirkung auf vielen Ebenen. Körperlich und seelisch schafft sie Ausgleich und unterstützt die Gesundheit.

Viele Menschen leiden regelmässig unter kleineren, körperlichen oder seelischen Beschwerden. Ob das Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, oder melancholische Verstimmungen sind – nicht immer kann die Medizin hier schnelle Heilung und Abhilfe bringen. Und bei fehlender Selbstfürsorge können diese Beschwerden auch der Anfang von weiteren, sich langsam einschleichenden, gesundheitlichen Beeinträchtigung werden. Hier sind also alternative Lösungen und Therapien gefragt, die helfen können vorzubeugen – die Massage ist eine davon.

In ihrer Wirkung wird sie oft unterschätzt. Doch vor allem ihr ganzheitlicher Effekt auf den Organismus macht die Massage zu einem wichtigen Begleiter. Vor allem die Regelmässigkeit macht es aus. Denn sich selbst jede Woche oder jeden Monat eine Massage zu gönnen, ist auch Zeichen von eigener Wertschätzung, und baut Körper und Seele auf.

Viele Beschwerden entstehen durch Stress und Belastungen. Deren Folgen, vor allem die schnell entstehenden muskulären Verspannungen, können dann wiederum weitere Symptome nach sich ziehen. Dazu gehören Kopfschmerzen, allgemeine Schmerzen im Körper, Erschöpfung und eingeschränkte Beweglichkeit. Damit dies nicht zum Dauerzustand wird, ist es wichtig, hier auf einfache Art und Weise gegenzusteuern. Und das möglichst regelmässig.

Finden Sie nun mehr heraus über die 3 Gründe, aus denen Sie sich mindestens einmal im Monat eine Massage gönnen sollten.

1. Massage wirkt ganzheitlich.

Eine Massage wirkt zuerst einmal unmittelbar auf den Körper ein. Die zumeist knetenden, klopfenden und pressenden Bewegungen dringen über die Oberfläche der Haut in die Muskeln und tieferen Hautschichten ein. Dort erreichen Sie auch andere Gewebe wie Nerven, Sehnen, Faszien und Blutgefässe, und das Lymphsystem.

Eine Massage fördert die Durchblutung, so dass alle Zellen in den massierten Bereichen besser mit Blut versorgt werden. Dies sorgt unter anderem auch dafür, dass sie in ihren vielfältigen Funktionen aktiviert werden. Auch die Sauerstoffversorgung wird besser. Und das Lymphsystem kann wieder besser Abfallstoffe aus den Körperbereichen abtransportieren. Und durch den verbesserten Blutfluss werden Nährstoffe, Mineralien und andere Bausteine in die Zellen transportiert. Sie helfen dabei, Zellschäden zu vermeiden, die Zellen zu reparieren und die Bildung neuer Zellen zu unterstützen. Nur durch diese Art der Versorgung kann der Organismus auf Dauer gesund erhalten werden.

Wenn man den Körper aus einer ganzheitlichen Sicht betrachtet, wird durch Massage auch die Lebenskraft durch den Impuls der Berührung angeregt. Die Akupunktur macht sich dieses Prinzip zunutze. Die Punkte, die dafür wichtig sind, liegen überall auf dem Körper verteilt. Durch die Massage kann ein ähnlicher Effekt erreicht werden, der allgemeiner gehalten ist, und nicht so zielgerichtet wie die Akupunktur.

2. Massage löst Blockaden auf allen Ebenen

Die durchblutungsfördernde Wirkung einer Massage sorgt dafür, dass „mehr Leben“ in Bereiche gelangt, die vorher vielleicht unterversorgt waren. An solchen Stellen ist der Durchfluss von Blut, Gewebeflüssigkeit und Lymphe häufig verlangsamt. Daher können sich schnell Blockaden in Form von Verschlackungen, Ansammlung von Toxinen und Verklebungen bilden.

In der Folge ist es möglich, dass daraus Schmerzen und Funktionsstörungen resultieren.

Nach den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin oder dem Ayurveda existieren im Körper ausserdem Energie-Leitbahnen, in denen die Lebensenergie fliesst. Blockaden an diesen Stellen sorgen für Störungen des Energiehaushaltes und können zu Erkrankungen führen. Die Massage ermöglicht nicht nur einen besseren Fluss der Körperflüssigkeiten, sondern auch der Lebensenergien. Bei der Akupunktur werden gezielt diese Leitbahnen aktiviert. Und da die Punkte der Energie-Leitbahnen überall am Körper liegen, kann durch eine Massage ein ähnlicher Effekt erzielt werden.

Oft bemerken Sie dies während der Massage unmittelbar an einem Gefühl des Kribbelns. Bereiche, die vorher verhärtet waren, werden wieder weich und durchlässig. Dies wirkt sich insgesamt wohltuend auf Körper, Geist und Seele aus, da nun auch andere Körperbereiche wieder mit Energie versorgt werden.

Durch regelmässige Massage können nach und nach wieder alle Körperbereiche entspannt und flexibel werden. Dies wirkt sich als Präventivmassnahme für die allgemeine Gesundheit aus.

3. Berührung heilt die Seele

Massage ist sehr eng verbunden mit Berührung. Denn schliesslich entsteht hier ein unmittelbarer Kontakt auf sinnlicher Ebene zwischen zwei Menschen. Die Haut ist ein sehr sensibles Organ, sie ist unsere Körperhülle und grenzt uns gegen die Umgebung ab. Wenn nun jemand unsere Haut berührt, dann hat das auch etwas damit zu tun, dass wir jemanden an uns heranlassen.

Taktile Berührung, also Berührung über die Haut, ist wichtig für das Überleben. Säuglingen tragen ein hohes Risiko für Schäden auf allen Ebenen, wenn ihnen die Berührung durch andere Menschen verwehrt wird.

Dies hat damit zu tun, dass Berührung die soziale und emotionale Verbundenheit symbolisiert, die essentiell für das Überleben ist.

Bei einer Berührung werden Nerven stimuliert, die für die Ausschüttung des Hormons wie beispielsweise dem Glückshormon Serotonin sorgen.

Eine Massage beinhaltet diese Art von Berührung. Ausserdem dringen die Bewegungen und Berührungen auch über das Nervensystem in den Körper und aktivieren die tieferliegenden Nerven.

Berührung erreicht auf diese Weise über das Nervensystem auch Ihr emotionales Zentrum. Die Art der Berührung kann sich so positiv auf die psychische und seelische Ebene auswirken. Unter entsprechenden Umständen kann natürlich auch eine negative Wirkung entstehen. Bei einer regelmässigen Massage wird allerdings vor allem der positive Effekt verstärkt. Hier ist eine gute emotionale Bindung zum Masseur bzw. zur Masseurin grundlegend. Wohltuende Entspannung macht sich dann auch auf emotionaler Ebene breit.

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es gute Gründe, die dafür sprechen, sich regelmässig eine Massage zu gönnen. Welche Art der Massage dies dann ist, entscheiden Sie nach Ihrem persönlichen Bedürfnis. Ob Rückenmassage, Beinmassage, Nacken-Schultermassage oder eine Fussreflexzonenmassage – Ihre Körper wird es Ihnen danken. Und ob Sie zur Medizinischen Massage, zur Wellness Massage, Thai Massage oder ayurvedischen Massage gehen, wirksam sind sie alle. Wichtig ist nur, dass Sie sich persönlich dabei wohlfühlen. Vertrauen Sie bei der Auswahl auf Ihr Bauchgefühl. Und scheuen Sie auch nicht davor zurück, verschiedene Arten von Massage auszuprobieren.

Durch die Massage bekommen Sie im besten Fall ein ganz neues Körpergefühl und so eine bessere Verbindung zu sich selbst. Für ein dauerhaft gute Gesundheit ist dies die beste Voraussetzung.