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Die Bedeutung der jährlichen Vorsorge beim Hautarzt Zürich

Die gesetzlichen Krankenkassen in der Schweiz empfehlen ihren Versicherten eine Vorsorgeuntersuchung zur Hautkrebs-Früherkennung. Sie übernehmen dafür die Kosten in einem Abstand von zwei Jahren.

Grund für dieses Angebot, das sich an Versicherte ab dem 35. Lebensjahr richtet, sind die zunehmend steigenden Hautkrebsfälle. Grundsätzlich kann auch eine jährliche Vorsorge sinnvoll sein, vor allem bei Menschen mit vielen Pigmentflecken. Ihr Dermatologe steht Ihnen für ein Hautkrebs-Screening zur Verfügung.

Hautkrebs und Heilungschancen

Die Untersuchungsmöglichkeiten beim Hautarzt Zürich bilden einen wichtigen Grundstein bei der Eindämmung der Häufigkeit von Hautkrebs. Nicht nur in der Schweiz, sondern generell in Europa ist in den vergangenen zehn Jahren eine Verdoppelung der Hautkrebserkrankungen zu verzeichnen.

Davon sind die meisten Patienten vom sogenannten weissen Hautkrebs betroffen, der eine geringere Gefährlichkeit aufweist und in der Regel gut behandelbar ist. Zumindest acht Prozent der Erkrankungen entfallen jedoch auf den in hohem Masse gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Allein in der Schweiz sind jährlich deutlich mehr als 2000 neue Erkrankungen gelistet.

Die aggressive Krebsart, die auch als malignes Melanom bezeichnet wird, geht mit einer Sterblichkeitsrate von annähernd 12 bis 15 Prozent einher. Diese Zahlen könnten weitaus geringer ausfallen, wenn eine frühzeitige Krankheitserkennung gegeben wäre. Der schwarze Hautkrebs ist leider keine Krebserkrankung, die Menschen erst in hohem Lebensalter betrifft.

Ein Viertel aller Patienten mit dieser Diagnose sind jünger als 50 Jahre. In einem frühen Stadium gibt es für die Betroffenen eine sehr gute Heilungschance. Der Krebs ist in seinen Anfängen in abgegrenzten Arealen gut zu erkennen und ermöglicht zu dem Zeitpunkt noch beste Möglichkeiten der Behandlung. Die Spätstadien eines unerkannten Schwarzen Hautkrebs haben hingegen nur noch eine minimale Genesungschance. Ihr Hautarzt Zürich untersucht Sie gerne zu Ihrer eigenen Sicherheit und zum Erhalt Ihrer Gesundheit.

Selbstbeobachtung als Teil der Vorsorge

Sehr wesentlich ist ein rechtzeitiges Erkennen von Hautveränderungen. Sie können dabei selbst auch mithelfen, indem Sie Ihre eigene Beobachtungsgabe schulen. Hautkrebs lässt sich bereits in seinen Vorstufen wahrnehmen. Er ist selbst in einem sehr frühen Stadium schon zu erkennen und in manchen Fällen auch gut zu tasten. Achten Sie auf Veränderungen Ihrer Haut. Wenn Leberflecken grösser werden oder Muttermale anders aussehen als sie es gewohnt sind, haben Sie auch ausserhalb der jährlichen Vorsorge jederzeit die Möglichkeit Ihren Hautarzt zu konsultieren.

Wenn Sie sich Ihre Haut ansehen, ist Tageslicht sinnvoll. In künstlichem Licht wirken die Strukturen, Farben und Formen für den Laien häufig sehr anders als in der Betrachtung bei natürlichem Licht. Sollten Sie manche Stellen nur schlecht erkennen können, bietet eventuell der Partner oder die Partnerin eine hilfreiche Unterstützung bei der Selbstkontrolle. Auch ein Spiegel leistet wertvolle Hilfe bei schlecht zugänglichen Stellen. Die Selbstkontrolle der Haut beinhaltet übrigens auch einen Blick auf die Fusssohlen sowie zwischen Zehen und Finger.

Bei aller Umsicht sollten Sie nicht aus den Augen verlieren, dass die meisten Ihrer Pigmentflecke völlig harmlos sind. Sie haben viele davon bereits seit Ihrer Geburt. Andere entstehen im Verlauf des Lebens. Aus manchen kann sich leider ein Hautkrebs entwickeln. Belassen Sie es deshalb nicht bei Ihrer eigenen Kontrolle, sondern nutzen Sie die Möglichkeit einer jährlichen Vorsorge.

Die ABCDE-Regel

Hautkrebs hat kein einheitliches Erscheinungsbild. Auch wenn er sichtbar ist, erkennen Sie als Laie nicht unbedingt, was Sie auf Ihrer Haut sehen. Vielleicht fragen Sie sich gelegentlich, ob einer Ihrer Leberflecke bereits geeignet ist für eine Vorstellung beim Arzt. Es gibt eine hilfreiche Methode der Selbsteinschätzung, die eine Pigmentveränderung als bedeutsam oder eher harmlos erkennbar macht.

Die sogenannte ABCDE-Regel orientiert sich an fünf verschiedenen Merkmalen, die dafür stehen, dass ein Muttermal vom Arzt betrachtet werden sollte. Es reicht aus, dass bereits eine der fünf Kriterien gegeben ist, um zeitnah einen Besuch beim Dermatologen zu vereinbaren.

A = Asymmetrie

Die meisten Pigmente haben eine gleichmässige Form, die in runder Ausprägung zu sehen ist. Eine asymmetrische, also ungleichmässige Form, vor allem bei einem bisher ebenmässigen Muttermal, gilt als auffällig.

B = Begrenzung

Unproblematische Muttermale zeigen sich in einer scharfen Begrenzung mit einer glatten Struktur. Sind die Ränder hingegen verwaschen, zackig, weisen eine Unebenheit auf oder sind rau, sind die Hautmale arztrelevant.

C = Colorit (Färbung)

Wenn beim Muttermal mehrere Farben parallel vorkommen, ist ein Arztbesuch angeraten. Gleiches gilt für sichtbare Veränderungen der Farbe und vor allem für regelmässig wechselnde Farben, besonders versehen mit dunklen Punkten.

D = Dynamik, Durchmesser

Ebenfalls untersuchungswürdig ist ein Mal mit einer Grösse von mehr als fünf Millimetern an der breitesten Stelle. Die genauen Zahlen variieren hier in der Fachliteratur deutlich. Aus diesem Grund ist auch die Dynamik der Veränderung eines Muttermals entscheidend, vor allem hinsichtlich der Veränderungsgeschwindigkeit.

E = Entwicklung, Erhabenheit

Ein schnell entstandenes neues Muttermal sowie bestehende Male, die über das Hautniveau hinausragen, gelten als auffällig.

Screening-Untersuchung beim Zürich Dermatologen

Der Begriff Screening im Rahmen der Medizin bezeichnet eine Vorsorgeuntersuchung mit dem Ziel des Entdeckens einer möglichen Erkrankung. Das Hautkrebs-Screening erkennt Veränderungen bereits im Frühstadium und stellt Vorstufen von Hautkrebs noch lange vor einem Stadium der Bösartigkeit fest. Darüber hinaus dient es der Aufklärung über die unterschiedlichen Arten von Hautkrebs.

Neben dem am meisten bekannten sogenannten schwarzen Hautkrebs sind auch die beiden Erkrankungen Basalzellenkrebs und spinozelluläres Karzinom Formen, die sich bereits als Vorstufe sowie in einem frühen Krebsstadium erkennen lassen.

Die Untersuchung dauert, je nach Ausmass der bestehenden Pigmentflecken, etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Ihr Arzt informiert sich zunächst über ihre gesundheitliche Befindlichkeit sowie eventuelle Vorerkrankungen im Rahmen der Anamnese. Anschliessend wird die körperliche Untersuchung durchgeführt. Hierzu legen Sie ihre Kleidung ab, damit alle relevanten Regionen des Körpers untersucht werden können. Auch eine Kontrolle des Mundes (Schleimhäute, Zahnfleisch, Lippen) gehört dazu, da Hautkrebs prinzipiell auch dort vorkommen kann. Die Kopfhaut wird ebenfalls ausführlich begutachtet.

Die Untersuchung wird mit einer speziellen hellen Lampe durchgeführt. Sollten Auffälligkeiten oder Veränderungen der Haut bestehen, wird eine kleine Gewebeprobe entnommen zur weiteren Abklärung.