Diese Blasenpflaster helfen Ihnen weiter

Ab in die neuen Schuhe und rauf auf die Tanzfläche – schon ist es passiert! Eine Blase hat sich gebildet und schmerzt höllisch. Die falsche Schuhwahl kann sich schnell rächen. Fängt der Schuh an zu drücken und zu scheuern sind die fiesen kleinen Bläschen schnell entstanden. Jetzt muss schnell eine Abhilfe her. Ein Blasenpflaster verspricht Linderung. Dabei ist aber nicht jedes Blasenpflaster gleich. Welches Blasenpflaster wann angebracht ist und welche Voraussetzungen diese erfüllen müssen, verraten wir Ihnen hier. Damit jeder Gang garantiert schmerzfrei bleibt.

Vom drückenden Schuh bis hin zur Blase!

Es reibt, brennt und scheuert – eine Blase ist vorprogrammiert. Sie entstehen immer dann, wenn es auf einer Hautstelle zu Reibungen oder Druck kommt. Wärme und Feuchtigkeit begünstigt die Blasenbildung zusätzlich.

Sie verspüren ein brennendes Gefühl. Die Haut rötet sich und wird wund. Im nächsten Schritt bilden sich mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume zwischen dem Gewebe und der ersten Hautschicht. Die Blase wird sichtbar. Aus dieser wird schnell eine offene Wunde. Im Heilungsprozess platzt die Blase auf und die Haut schält sich ab.

Wundflüssigkeit tritt aus und die Stelle kann bluten. Trocknet die Stelle aus, bildet sich Schorf und der Regenerationsprozess der Haut beginnt. Die meisten bemerken die Blase erst, wenn es bereits zu spät ist. Dabei können Blasenpflaster das schlimmste verhindern.

Was ist ein Blasenpflaster?

Ein Blasenpflaster ist eine Art Wundschnellverband. Ein spezielles Pad, das aus einer Gel- oder Hydrokollidfüllung besteht. Die feuchte Wundheilung hilft der Haut sich zu erneuern und verhindert die Bildung von Schorf. Dadurch wird auch eine Vernarbung der wunden Hautstellen vermieden. Je früher das Blasenpflaster zum Einsatz kommt, desto besser.

Blasenpflaster-Typen im Überblick

Ausschlaggebend für die richtige Wahl des Blasenpflasters ist der Entstehungsort. Denn Blase ist nicht gleich Blase. Die Anforderungen an das richtige Pflaster sind verschieden. Damit Sie die richtige Wahl treffen können, haben wir Ihnen hier die verschiedenen Blasenpflaster-Typen erklärt:

Blasenpflaster medium:

Diese sind oval oder eckig und werden zur Seite hin grösser. Sie sind besonders gut für grosse Blasen geeignet, da sie selbst sehr gross sind. Sie können an der Ferse oder an der Fussunterseite eingesetzt werden.

Blasenpflaster small:

Sie sind länglich geformt. Für kleinere Blasen oder Blasen, die eher länglich verlaufen. Ideal für die Seiten des Fusses oder für den Einsatz an den Händen.

Bauchige Blasenpflaster

In der Mitte mit einer rundlichen Verdickung wird diese Pflasterform zu den Seiten hin immer schmaler. Perfekt für den Zeh oder den Finger.

Konische Blasenpflaster

Diese beginnen schmal und verlaufen in die Breite. Ideal für Blasen an den Fussballen.

Blasenpflaster kaufen – Kombi- oder Monoset?

Entstehen die Blasen immer an der Ferse oder auch an anderen Stellen? Blasenpflaster gibt es als Kombisets oder als Set mit nur einem Pflaster-Typ zu kaufen. Sind die Entstehungsorte bei Ihnen vielfältig, lohnt der Kauf eines Kombisets.

Bilden sich die fiesen Druckstellen bevorzugt an den Fersen, reicht ein Set mit Mediumpflastern hingegen vollkommen aus. Denn nur mit dem richtigen Pflaster können Sie die Blasen optimal behandeln. Gerade wenn Sie viel mit den Händen arbeiten, eignet sich ein Kombiset besser. Damit sind sie für jede Blase gewappnet.

Die grosse Anzahl an verschiedenen Pflasterformen hält für jede Problemzone das Richtige bereit. Entstehen bei Ihnen die Blasen nur an einer Region greifen Sie lieber auf ein Monoset zurück. Dort sind die Typen zwar nicht flexibel einsetzbar, sie verhindern aber den Kauf von überflüssigen Pflastern.

Müssen Blasenpflaster teuer sein?

Nicht unbedingt! Blasenpflaster gibt es von unterschiedlichen Herstellern in verschiedenen Preisklassen. Allerdings hält ein Markenprodukt häufig länger und besser als vergleichbare No-Name-Produkte. Blasenpflaster müssen robust sein.

Neben der Polsterung ist auch die Klebewirkung ein wichtiges Kriterium bei einem guten Produkt. So möchten Sie sich ungern im Alltag einschränken, nur damit das Pflaster an Ort und Stelle bleibt. Es muss daher der täglichen Routine standhalten. Ob nun Sport, Haushalt oder im Job, selbst eine Dusche sollte kein Problem darstellen.

Die Lebensdauer der Produkte ist unterschiedlich und je nach Beanspruchung halten die Pflaster unterschiedlich lange. Ein gutes Blasenpflaster sollte problemlos 2 bis 4 Tage auf der Haut kleben, ehe es sich ablöst. Drogerieketten bieten Sets für einen niedrigeren Preis an, in Sachen Langlebigkeit sind diese aber oft etwas schlechter aufgestellt.

Welches Blasenpflaster ist das Beste?

Dieser Frage sind auch wir nachgegangen und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Mit einem sehr guten Testergebnis konnten die Blasenpflaster der Marke Compeed überzeugen.

Preis-Leistungs-Sieger wurde mit einem guten Ergebnis das Blasenpflasterset von Medrull.

Darüber hinaus können sich auch die Sets von Scholl, Hansaplast, Gothaplast und ELASTUS mit einem guten Testergebnis sehen lassen.

Alle Produkte im Vergleichstest finden Sie auf der Seite von Vergleich.org. Damit greifen Sie garantiert zum passenden Produkt.

Was ein Blasenpflaster können muss:

Woran erkennen Sie ein gutes Blasenpflaster? Welche Parameter muss es erfüllen, um wirksam gegen Blasen vorzugehen? Hier ein paar Anhaltspunkte woran Sie ein gutes Blasenpflaster erkennen:

  • Verhindert die Bildung von Schorf
  • Unterstützt die feuchte Wundheilung
  • Ist diskret und unauffällig
  • Lindert Druck und Schmerzen
  • Hält Schmutz und Keime ab
  • Bedeckt die wunden Stellen komplett
  • Passt sich jeder Bewegung an
  • Haftet sicher und lange
  • Polstert und vermindert Reibung

Warum ist ein Blasenpflaster notwendig

Natürlich können Sie entstandene Blasen alternativ behandeln. Ein normales Pflaster, ein Sprühpflaster oder eine wundheilungsfördernde Salbe auf Zinkbasis können auch helfen.

Aber: Auch wenn die Alternativen die Heilung unterstützen, so haben sie einen grossen Nachteil. Sie polstern die offene Stelle nicht ab. Ohne diese Funktion können die Blasen weiter wachsen, sich entzünden und ziemlich schmerzen. Nur ein Blasenpflaster kann einen schmerzarmen Heilungsprozess garantieren, ohne das sich weitere Blasen bilden.